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Unser Buchholz gehört zu den kleineren Orten mit diesem doch recht häufigen Namen. Es liegt im Landkreis Uckermark des Landes Brandenburg. Das Dorf zählt gegenwärtig 29 Wohnhäuser aus drei Jahrhunderten, die dauerhaft oder zeitweilig von knapp 50 Bewohnern genutzt werden. Noch in den 1920er Jahren prägten Fachwerkhäuser das Ortsbild. Hiervon sind nur wenige erhalten bzw. erkennbar. Vielfach sind die Fachwerkhäuser in den folgenden Jahrzehnten durch Gebäude aus Ziegelmauerwerk ersetzt oder zumindest verputzt worden. So weist Buchholz heute ein abwechslungsreiches Ortsbild auf.

 

Buchholz ist ein Straßenangerdorf und so liegen die Häuser im Wesentlichen längs der Kreisstraße K 7318, die Haßleben mit Seehausen am Oberuckersee verbindet. In der Mitte des Dorfes liegt der Dorfteich, der jedoch zunehmend verlandet und als solcher nur noch schwer zu erkennen ist. Nahe dem Dorfteich steht das ehemalige Spritzenhaus, in dem die Buchholzer einst ihre Ausrüstung zur Feuerbekämpfung aufbewahrten. In den letzten Jahren wurde das Spritzenhaus restauriert und für die gemeinschaftliche Nutzung hergerichtet. Nicht mehr vorhanden ist am Dorfteich die Schmiede, die einst nahe der Stelle stand, wo heute die beiden überdachten Sitzgruppen stehen. Noch bis zum Anfang dieses Jahrhunderts durchquerte eine Pflasterstraße aus Feldsteinen das Dorf, die in den 1930er Jahren gebaut worden war. Sie ist mittlerweile durch eine Asphaltstraße ersetzt worden.

 

Von der Dorfstraße zweigen nach Süden einerseits der Gerswalder Landweg und andererseits der Weg zum Schwemmpfuhl und weiter nach Gerswalde bzw. Gustavsruh ab. Beide Wege eröffnen weite Ausblicke in die Hügellandschaft um die Uckerseen. Am Gerswalder Landweg liegt der Buchholzer Friedhof, auf dem auch noch ein Fundament erkennbar ist, auf dem wohl die im 14. Jahrhundert zerstörte Buchholzer Kirche stand. Gleich neben dem Friedhof steht das ehemalige rd. hundertjährige Buchholzer Schulhaus. Der am Dorfteich in nördlicher Richtung abzweigende Weg führt - vorbei an der Buchholzer Försterei - in den Stadtforst Prenzlau, die Große Heide. Er verband einst das Dorf Buchholz mit dem Dorf Hindenburg (jetzt: Lindenhagen), wohin die Buchholzer zur Kirche gingen.